Der Green-Market soll ein veganes Food-Festival sein. Er ist deswegen auch ganz versteckt in einem Hinterhof in der Nähe vom Nikolaiviertel am Alexanderplatz. Leider gab es keinen Streichelzoo. Was nicht nur für Kinder spannender wäre, man auch gleich den Beweis, dass die Tiere wirklich noch am Leben sind. Hier zahlt man nur fünf Euro Eintritt und darf dann in den mittelalterlich anmutenden Fresstempel. Hier kostet alles natürlich genauso viel, wie in einem gehobenen Imbiss. Die Fressmeile reicht von süßem Gebäck über Gulasch und Hamburger, …sorry aber ab dort haben wir uns nicht weiter getraut. Das kam uns dann doch etwas seltsam vor. Die Speisen sahen alle genauso aus, wie wir das schon kannten und schmeckten auch genauso. Was also ist das wahre Geheimnis von in Berlin ansässigen Veganern? Versteckt hinter Kulissen endlich wieder Cheeseburger essen dürfen, oder Hot Dogs? Eine Art Stammzellenzüchtung, die man auch als Pflanze bezeichnen könnte? Die Verhüllungen der Moslems noch toppen? Vielleicht bedeutet ´vegan´ hier etwas anderes? Kann man heutzutage ja nicht wissen. Vielleicht soll die Veranstaltung uns Fleischfressern einfach nur die Angst nehmen. Schließlich sind wir durch den Fleischkonsum besonders ängstlich geworden, es könnte uns bald selbst treffen. Naja, wir sehen es als Spende für den guten Zweck. Wenn nicht wir, wer dann. Alles nahm einmal seinen Anfang.