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Außenansicht des Kater Blau

Kolumne von Kat-Ion über das Kater Blau

Posted on 8. März 202429. April 2026 By admin Keine Kommentare zu Kolumne von Kat-Ion über das Kater Blau

Nach langer Kontaktpause beschlossen meine Freundin und ich, wieder etwas zu unternehmen. Da Nina im Club Kater Blau arbeitet, schrieb sie mich auf die Gästeliste und ich bereitete mich auf einen atmosphärischen Abend voller guter Laune vor.

Zu welcher Uhrzeit ich in den Club gehen sollte bzw. rollen wollte, beschloss ich spontan gegen 1 Uhr. Ne gute Zeit um sich auf den Weg zu  machen .  Rein gerollt und erstmal einen Platz gesucht bei dem ich mir einen guten Überblick über das Gesamtkonzept und die Eintrittsgäste verschaffen konnte. Nach einer wunderschönen Weile, richtig gut gelaunten Gästen und ein paar Joints, wollte ich den Club, den Dancefloor und die Bar, mit Untermalung von echt genialer Technomusik, erkunden.

Im künstlerisch gestalteten Außenbereich fing ich ein paar Gespräche an.

Für den Spätsommer war der Abend sowie die Nacht angenehm warm und sommerlich.

´Sind die Lokalitäten fast Barriere frei? ` 

JEIN, ich war zwar nicht die einzige im Rollstuhl, doch es gab hier und  dort, zwischenzeitlich ein paar Diskrepanzen.

Die Leute, insgesamt waren sehr stylisch gekleidet und der Stimmung nach, völlig gut drauf.

Ein paar Tage später habe ich dem Kater Blau noch einmal einen Besuch abgestattet und hatte so viele nette Gespräche dort, dass ich tatsächlich bis zum Morgen geblieben bin.

Vorurteile gerade in der Nachtszene, sind auch heutzutage noch Gang und Gebe bzw. leider kein Einzelfall. Meine Beobachtungen und Erfahrungen mit den restlichen Gästen und deren Verhalten hat mich dann doch etwas geknickt, gegen 4 Uhr auf dem Heimweg begehen lassen. Ein Taxi rufen, mit dem Gedanken dem Kater Blau (Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin), am Sonntag, nochmal eine zu geben, sie selbst zu nutzen und wiederzukommen.

Ausgeruht und völlig motiviert, bin ich mit Auto abgeholt und zum Eingang gebracht worden. Es war etwas leerer als am Freitag, aber relativ amüsant den Club mit ein paar Nachtschwärmern für uns zu haben.

Im Hellen wach der Mittagssonne angekommen erstmal einen smoken und die Räumlichkeiten mit Rolli unsicher machen.

Gerade wenn die Musik etwas anders ist als Techno, Main Stream Lastiger und für manche bereichernder.

Für den frühen, recht sommerlichen  Morgen noch etwas zurechtgemacht und entgegen dem Dancefloor, den Beats des Technos entgegen.

Tanzen im Rollstuhl ist etwas anderes wie früher aber meinerseits hat es lange genug gedauert über den eigenen plötzlichen Zustand hinwegzukommen.

Die Musik, das Wetter und die Freude genießen ist wohl trotz allen Widrigkeiten in alles Lebenslagen möglich.

Der Clubmotzer Tags:Barrierefreiheit, Berlin, Club, Kater Blau, Schließungen

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