Die Z-Bar ist wirklich eine Bar. Aber sie hat einen geheimen Eingang in eine ganz andere Seite von Berlin: Den Schuppen. Comedyshows für englische Immigranten, Lesebühnen und Musikabende, das alles kann man dort bestaunen. Die Getränke sind erschwinglich und der Eintritt ist: kostenlos!
Na ja gut, auch hier wie so oft, wird am Eingang um eine kleine Spende gebeten, sonst Arschtritt.
Aber um mal zu der Comedy-Show von letztem Sonntag zu kommen: Rassistenwitze, Witze über Arschgeweihe, Witze über Krankheiten? Ist das nicht ein wenig zu tief hinabgestiegen. Wo sind denn die Witze über Paarprobleme, die Unterscheide zwischen Mann und Frau oder Witze über den Berufsalltag? Ist das nicht eher etwas, was die Leute sehen wollen. Wer lacht denn bitte schön über misslungenen Sex, Nazieltern oder epileptische Anfälle. Wo war ich? Was war das?
Es war scheußlich. Ich gehe dort vielleicht noch mal zu einer Lesung oder mehr. Aber die Comedians würde ich allesamt in Mülltüten zum Verwerten in die Altstoffabteilung bringen.
Wäre ich ein Comedian in Berlin, wäre ich auch Off-Stage eine lustige Nummer.