Das Deutschlandmuseum ist ein immersives 4D-Erlebnis (bewegt Bild, Ton, Geruch und Haptik). Damit gehört es zu den sogenannten Erlebnismuseen, die in Deutschland immer beliebter werden. In den Ausstellungsräumen ist es eng und die gesamte Ausstellung zieht sich teilweise über mehrere Stockwerke, sodass sie nicht barrierefrei ist. Beim Einlass waren wir in einem 15-minütigen Slot die einzigen. Vor uns rannte schon eine Schulklasse durch und nach uns kamen zwei Paare. Es bleibt nicht wirklich viel Zeit, um sich alle Stationen durchzulesen und zu erleben. Dennoch befanden wir uns auf einer echten Zeitreise. Wir kämpften als Germanen gegen die Römer, spielten König und Burgfräulein im dampfenden Mittelalter, kämpften im Graben an der Front des Dritten Reichs und sahen den Trümmerfrauen dabei zu, wie sie Berlin wieder aufräumten. Danach wurden wir durch die moderne Ausstattung einer Berliner Wohnung in den 70er Jahren erlöst und schon ging es wieder raus mit der neuen S-Bahn.
Alles in allem kann man hier sein Geschichtswissen über Deutschland gut auffrischen und für Kinder und Schulklassen ist es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.