Nicht jeder hat die Gelegenheit die wohl teuerste Veranstaltungsmesse für Mediengestalter, das FOWARD Festival in Berlin, Wien oder Zürich zu besuchen. Dank @stickerapp hatten wir aber die Gelegenheit uns das Geschehen im Haus der Kulturen der Welt (HKW), eine Mischung aus Museum, Kino und Bühne, anzuschauen. Empfangen wird man bereits in der Vorhalle von diversen Möglichkeiten, ein paar Souvenirs, wie Bücher, Magazine, Buttons und ähnliches zu erwerben. Mitten im Gebäudeflur im Untergeschoss, stehen schon viele Leute an, um sich selbst ein T-Shirt mit einem eigens dafür angefertigten Schnelllaserdruckerhandgerät zu bedrucken. Wir gehen uns aber zunächst den Rest des Gebäudes anschauen und sind beeindruckt, dass man auf der Dachterrasse eine schöne Aussicht auf den Tiergarten hat und im Food-Areal direkt an der Spree sitzen kann.
Aber was ist das teure an diesem Festival? Es sind natürlich die ganzen Vorträge von renommierten- und Nachwuchskünstlern, die eingeladen wurden, den Besuchern auf Englisch Einblicke in ihre Arbeit zu geben, natürlich unter Verwendung fortschrittlicher Software und Hardware. So lernen wir beispielsweise die Arbeit von Sofia Braga kennen, die den ersten AI generierten Vollfilm erstellt hat, der je auf Festivals oder Ausstellungen gezeigt wurde.
Da es eine Menge Künstler und Vorträge sind, die man sich an zwei Tagen antun kann, ist es empfehlenswert, sich das genaue Programm vorab auf der Website anzuschauen und gut aus zu wählen. Es gibt mit dem Ticket für schlappe 250,-€ auch einen exklusiven Onlinezugang für die rein digitalen Veranstaltungen.