Für einen Abiturienten stellt sich oft schon früh die Frage, wie es nach der Schule weitergeht. Meistens ist man dann noch ein Teenager (19 Jahre alt) und hat außer dem Schulalltag und ggf. einem oder zwei Praktika noch nichts gesehen von der Welt. Manche hatten das Glück zu reisen oder wurden von ihren Eltern unterstützt, konnten einen Führerschein machen oder ein Auslandsjahr. Das klingt nach einem perfekten Start ins Studium der Medizin und anschließend der Psychologie, oder?
Egal, wie schwer du es hattest in deiner Kindheit oder bis zur Hochschulreife…wenn du es tatsächlich schaffst, Psychologie zu studieren, bietet sich dir ein großes Berufsfeld voller vielfältiger Beschäftigungsmöglichkeiten. Du kannst natürlich auch der klassische Psychotherapeut werden.
Aber du kannst auch für´s Fernsehen arbeiten, für die psychologische Nachsorge von Reality Show Teilnehmern, auf einem Gymnasium als Mental Coach, bei der evangelischen Telefonseelsorge, bei der Organisation, im Berliner Krisendienst, beim Gesundheitsamt, in einer Firma als Berater für die Angestellten, im Marketing als Optimizer, als Kolumnist für eine Zeitung oder ein Magazin.
Das Wissen und die Erfahrung, die du im Studium sammelst, helfen dir auch persönlich weiter. Das, was du dann für einen Weg hinter dir gelassen hast, nimmt dir niemand mehr weg.
Der Vorteil: Du bekommst ca. 60 Euro die Stunde (Brutto). Der Nachteil: Du musst dir die Probleme anderer Leute anhören. Dafür eignen sich leider nicht viele Leute.
Wir von der Redaktion wünschen dir viel Erfolg!