Warum Französische Bulldoggen bei Kleinanzeigen verschenkt oder verkauft werden, können wir leider nicht beantworten. Meistens sind diese Tiere sehr beliebt, da sie sich für tolle Instagram Posts eignen. Aber sie haben als Rassehunde normalerweise auch ihren Preis.
Jedoch lassen sie sich wohl eher als Welpen gut verkaufen, alles, was älter ist, wird dann verschenkt. Die Anbieter kommen oft aus Polen und haben nicht immer eine Genehmigung für das Züchten oder Handeln mit den fragilen Tieren.
Dennoch ist dieses Geschäft nicht illegal. Wenn du eine Französische Bulldogge oder einen anderen Rassehund bei Kleinanzeigen erwirbst, dann gehört er offiziell dir. Dann trägst du ab dem Moment, wo du ihn übernimmst, die volle Verantwortung. Samt Papieren, Hundesteuer, Maulkorbpflicht, Kotentsorgung, Tierarztkosten und Kastration.
Es ist allerdings davon abzuraten, von einem Händler einen Rassehund zu holen, wenn der Händler ungeduldig ist und das Tier schnell los werden will. Französische Bulldoggen zum Beispiel müssen mehrfach geimpft sein, da sie sehr anfällig sind für schwere Atemwegserkrankungen. Das kann für dich sehr, sehr teuer werden.
Wenn du sowieso vor hattest, ein etwas älteres Tier zu retten, empfehlen wir als erstes den Gang zum Tierheim. Beim Tierschutzverein könnt ihr euch auch gerne vorab telefonisch beraten lassen.