Wir hatten bei Pinterest ein bisschen gestöbert und haben uns über die vielen Arten der Textilgestaltung informiert. Heraus kam ein Sweatanzug, den es nur ein einziges Mal gibt.
Wenn du ca. 5 alte Sweater oder Sweathosen hast, in ähnlichen Farben, mit ca. 60% Baumwollanteil und 40% Polyester, dann machst du das hier:
Miss deine Beinlänge, deine Hüftbreite und deinen Schenkelumfang. Mache eine Skizze, wie die Hose aussehen soll. Lege dir drei Schablonen aus Pappe an. Schneide aus vier alten Sweatern möglichst viele schablonengroße Rechtecke und Quadrate aus. Ordne diese Stücke neben- und untereinander so an, dass vier gleich große (deine Beinlänge) Bahnen entstehen, und fotografiere sie ab.
Nähe in Patchworktechnik die einzelnen Teile zusammen. Du kannst sie auch vorher ketteln. Wenn du dann vier Bahnen hast, schneidest du dir daraus die Hosenbeine, zwei Vorderseiten und zwei Rückseiten, und nähst sie an der Schnittkante entlang zusammen. Dann brauchst du noch oben einen Bund und Bündchen an den Beinen. Dafür reicht ein breites Gummiband oder du schneidest diese aus einer alten Sweathose aus. (Wir haben uns das im Schneideratelier nähen lassen.)
Nun kannst du ein passendes Oberteil gestalten. Den Kordelzug für die Kapuze tauschst du einfach aus, mit Hilfe einer Sicherheitsnadel, nimm auf jeden Fall einen hochwertigen Schnürsenkel oder Kordelzug (z.B. von ShoeFriends). Du kannst auch Textilfarbe nehmen und den Sweater vorher färben. Für einen Cropped Sweater schneidest du einfach unten den Saum weg, so gerade wie möglich. Oder du nimmst Textilfarbe (für den Pinsel) und malst große Blockbuchstaben oder Zahlen auf den Rücken und bügelst die Farbe anschließend fest. Wenn du lieber helle Farben oder Sprenkel haben willst, empfiehlt sich das Bleichen mit Chlor, damit kannst du auch mit Hilfe einer Schablone einen Schriftzug vorne aufsprühen.
Am Ende hast du einen richtigen Designer Sweatanzug!
Wir hoffen, wir konnten dich inspirieren, und nun viel Spaß beim fröhlichen Gestalten!