Jede Drogerie, jedes Kosmetikgeschäft und jeder Deko-Handel hat sie schon lange in seinem Sortiment. Die kleinen Fläschchen mit den Holzstäbchen, die nicht selten blumig, exotisch oder würzig duften.
Raumduftdiffuser kann man laut Internet aber auch ganz einfach selbst machen.
Wir haben dafür reinen Weingeist (purer Alkohol, daher nicht für Kinder und Suchtkranke geeignet) in der Apotheke geholt und, weil wir schon einmal dort waren, auch noch Glycerin in geringer Abmessung. Außerdem gab es bei Butlers eine große Auswahl an Düften. Zu Hause stellten wir beim Lesen der Packungsbeilage fest, dass diese Duftöle tödlich für alle Wasserorganismen sind (wozu eigentlich auch der menschliche Körper gehört!). Außerdem organisierten wir noch destilliertes Wasser bei Rossmann und Fläschchen bei Nanu Nana und Stäbchen bei Alnatura.
Nun hatten wir bereits über 30 Euro ausgegeben und würden nun beginnen, in folgender Reihenfolge die Flaschen zu befüllen: Glycerin (bindet und verteilt das Duftöl)-Duftöl-Alkohol (löst die Glycerinmischung und macht haltbar)-Wasser (als Füller). Da wir keinen Messbecher benutzt haben, ergoss sich die gesamte Flüssigkeit über dem Küchentisch. 200ml sind schnell voll. Wenigstens haben wir an die Gummihandschuhe gedacht.
Nachdem wir dann 6 solcher Flaschen fertig hatten (Großproduktion, hehe), verschenkten wir sie zu Weihnachten an die Tanten. Leider kamen diese schon ein paar Wochen später auf uns zu und vermeldeten, dass die Stäbchen bereits Schimmel angesetzt hätten.
So ein Pech. Uns bleibt nun wohl nichts anderes übrig, als das Duftöl und das destillierte Wasser nächstes Mal in einen elektrischen Diffuser zu füllen (gibt es ab 17,50 in Dekogeschäften wie Butlers oder Jysk). Offenbar hätten wir viel mehr Alkohol verwenden müssen.